Kochplatten - Nach welchen Kriterien soll ich meine Kochplatte auswählen?
Glaskeramik oder Induktion? Wie funktioniert’s?
Glaskeramik: Unter dem Glas befindet sich ein Widerstand, der über Konduktivität alle möglichen Behälter erhitzt.
Induktion: Unter dem Glas befindet sich ein Spule, die ein Magnetfeld erzeugt und dadurch direkt das Metall des Topfes erhitzt. Sobald die Stromversorgung unterbrochen wird, sinkt die Hitze am Behälter sofort. Die Platte selbst speichert nur die Rückwärme. Keine Verbrennungsgefahr!
Induktionsherde sind sehr flexibel
Garen bei niedrigsten Temperaturen, Soßenfleisch stundenlang köcheln lassen, Kochwasser für Nudeln im Rekordtempo zum Kochen bringen, ein Steak scharf anbraten... Induktionskochfelder gehorchen auf den kleinsten Fingerzeig.
Kochen mit Induktionsherden bietet den höchsten Sicherheitsgrad!
Höchste Sicherheit an der Kochplatte
- Eine Anzeigelampe weist auf noch vorhandene Restwärme am Kochfeld und Verbrennungsgefahr hin (Glaskeramik und Induktion).
- Der Überlaufschutz unterbricht automatisch die Stromversorgung der Kochplatte, wenn eine Flüssigkeit überläuft und die Bedienleiste erreicht (Glaskeramik und Induktion).
- Der Überhitzungsschutz senkt die Stromleistung und Temperatur automatisch ab, wenn ein Kochfeld überhitzt. Die Temperatur am Topfboden darf 300°C nicht übersteigen, damit Öl nicht zu brennen beginnt (Induktion).
- Die Abschaltautomatik beendet den Betrieb bei überlanger Kochdauer nach einigen Stunden automatisch (Glaskeramik und Induktion).- Die Tastatursperre verhindert, dass Kinder oder Sie selbst irrtümlich die Parameter während des Kochens verändern. (Glaskeramik und Induktion)
- Die Topferkennung schaltet das Kochfeld automatisch ab, wenn der Topf vom „Feuer“ genommen wird (Induktion).
Schönheit und erleichterte Reinigung
Die Berührungstasten mit Leistungsanzeige ermöglichen präzises Einstellen. Die Kochplatte ist vollkommen glatt, sodass die Reinigung fast ein Genuss ist! Die Platte rund um das Kochfeld bleibt kalt, daher werden Spritzer nicht erhitzt und brennen – Zucker, vor allem die störendsten - nicht ein. Einmal darüber wischen und alle Verschmutzungen verschwinden!
Spezielle Induktionskochtöpfe
Für eine Induktionskochplatte benötigt man Töpfe, die magnetisch sind wie zum Beispiel Eisen oder Gusseisen. Um zu überprüfen, ob Ihr Kochgeschirr geeignet ist, kann ein Magnet an den Boden gehalten werden. Bleibt dieser haften, ist der Topf geeignet. Wenn Sie Aluminium- oder Glaskeramik-Kochgeschirr besitzen, könnte das der Anlass für eine neue Ausstattung sein! Eine andere Lösung ist eine Zwischenplatte. Diese wird unter den Topf auf das Kochfeld gelegt, sodass Sie auch Ihr altes Kochgeschirr aus jedem beliebigen Material verwenden können.
Induktionskochplatten kochen schnell und sparsam
Schnell: in nur 45 Sekunden ist Fleisch an beiden Seiten scharf angebraten. Die leistungsstarken und schnell reagierenden Induktionskochplatten verbrauchen ein Drittel weniger Strom als Glaskeramikplatten.
Wussten Sie schon… zum Kochen von 2 Litern Wasser (20°C auf 95°C) braucht ein 2800W Induktionskochfeld nur halb solange wie ein 2200W Glaskeramikkochfeld: 4 Minuten und 225W mit Induktion, 8 Minuten und 275W mit Glaskeramik!
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